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Bei der Erzeugung von Heizwärme mit Öl oder Gas nutzte man in der Vergangenheit Niedertemperatur - Heizkessel. Doch einen noch günstigeren Nutzungsgrad weisen Brennwertkessel auf. Zur Erklärung:
Bei der Verbrennung von Erdgas und Heizöl entsteht Wasser, das bei bisher gebauten Niedertemperatur - Heizkesseln als Wasserdampf über den Schornstein in die Umgebung abgegeben wird. Bei Brennwertgeräten ist die Kondensation der Heizgase gewollt. Heizkessel und Schornstein sind speziell konstruiert und von den Werkstoffen her so angepaßt, damit das Kondenswasser keinen Schaden anrichtet. Damit nutzt man die latente Wärme des Wasserdampfes, die durch Kondensation innerhalb des Heizkessels zurückgewonnen wird. Bei Niedertemperatur - Heizkesseln geht diese Energie über den Schornstein verloren.
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Öl - Brennwertkessel Vitaladens 300 T von der Firma Viessmann (Quelle:Viessman)
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Die Kondensation läuft natürlich besser ab, je niedriger die Kesselwassertemperatur ist. Daraus ergibt sich der bessere Nutzungsgrad. Bei Niedertemperatur - Heizkesseln muß außerdem ein feucht werden von Heizflächen und Abgassystem durch Abgastemperaturen von über 100 °C vermieden werden. Bei der Brennwerttechnik betragen die Abgastemperaturen dagegen nur 40 - 50°C.
Eine sinnvolle Ergänzung ergibt die Kombination mit einer Solaranlage zur Wasserbereitung im Sommer, bzw. zur Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung. Auch diesbezüglich beraten wir Sie gern ausführlich.
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